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Recht

Versandregelungen


Um zum Versandhandel im Rahmen ihres Apothekenunternehmens berechtigt zu sein, müssen inländische öffentliche Apotheken gemäß § 59a Arzneimittelgesetz zusätzliche Anforderungen erfüllen. Jede öffentliche Apotheke, die den Fernabsatz mit Arzneimitteln anbieten möchte, hat dies vor Aufnahme dieser Tätigkeit dem Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG) zu melden.

Nach erfolgter Registrierung nimmt das BASG die Apotheke in eine Liste der genehmigten Versandapotheken auf und bestätigt damit, dass die darin angeführten Apotheken die gesetzlichen Voraussetzungen des Arzneimittelgesetzes und der Fernabsatz-Verordnung zum Abgeben von Arzneispezialitäten durch Fernabsatz erfüllen.
Die registrierten Apotheken werden in der Folge auch vom BASG regelmäßig überprüft werden.

Die Humanarzneispezialität darf nur in einer dem üblichen persönlichen Bedarf der Kundin/des Kunden entsprechenden Menge versendet werden. Mindestbestellmengen dürfen nicht vorgeschrieben werden. Die Sendung muss an die Kundin/den Kunden oder an eine von ihnen der Apotheke mitgeteilten Person (eine namentlich benannte natürliche Person oder einen benannten Kreis von natürlichen Personen) ausgefolgt werden.

Die Transportverpackung darf keinen Hinweis darauf enthalten, dass es sich bei den versendeten Produkten um Humanarzneispezialitäten handelt. Die Sendung darf nur gegen eine Empfangsbestätigung ausgefolgt werden.

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