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Doping, Fälschungen, News

Was ist Doping?


Diese einfach scheinende Frage beschäftigt die Experten schon seit langer Zeit und wird auch heute noch teilweise heftig diskutiert.

Früher wurde versucht, Doping als Leistungssteigerung mit Medikamenten oder als Verstoß gegen Werte wie Fairness oder Chancengleichheit, zu definieren. Diese Ansätze erwiesen sich als nicht praktikabel, da sie juristisch nicht haltbar waren.

In den 1960er-Jahren kam es daher zu einer grundlegenden Änderung der Anti-Doping-Strategie. Doping ist seither nicht mehr abstrakt definiert, sondern als Verstoß gegen konkret ausformulierte Regeln. Kernstück dieser Überlegung ist eine Verbotsliste, also eine detaillierte Aufzählung von verbotenen Substanzen und Methoden.

Um dem Versuch des „legalen“ Dopings durch Substanzen, die nicht in der Liste genannt werden, vorzubeugen, werden immer auch „andere Substanzen mit ähnlicher chemischer Struktur oder ähnlicher/n biologischer/n Wirkung(en)“ verboten.

Im Folgenden sind lediglich die Substanz-Klassen angeführt, die vollständige Liste steht auf der Website der NADA Austria zum Download zur Verfügung.

 

  1. Zu allen Zeiten (in und außerhalb von Wettkämpfen) verboten sind:

S0.     Nicht zugelassene Substanzen

S1.     Anabole Substanzen

S2.     Peptidhormone, Wachstumsfaktoren,verwandte Substanzen und Mimetika

S3.     Beta-2-Agonisten

S4.     Hormone und Stoffwechsel-Modulatoren

S5.     Diuretika und Maskierungsmittel

M1.     Manipulation von Blut und Blutbestandteilen

M2.     Chemische und physikalische Manipulation

M3.     Gendoping

 

  1. Im Wettkampf verboten

S6.     Stimulanzien

S7.     Narkotika

S8.     Cannabinoide

S9.     Glukokortikoide

 

  1. In bestimmten Sportarten verboten

P1.     Alkohol

P2.     Beta-Blocker

 

(vereinfachte Darstellung)

 

Mehr Info unter www.nada.at

 


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